Asiens gesundheitsfördernde Nahrungsmittel: Ingwer, Kurkuma, Wasabi oder Ginseng?

Bild von Ingwer

Geheimnisvoll und gesundheitsfördernd: Nahrungsmittel aus Asien

Bis ins höchstmögliche Alter körperlich gesund und geistig vital zu sein, ist eines der vorrangigen Ziele. Insbesondere in Deutschland! Bereits 2017 wurde die Grenze von 10 Millionen Mitgliedern in Fitnessstudios überschritten. 2018 kamen noch einmal 1 Millionen Neuanmeldungen hinzu. Auf die Gesamtbevölkerung umgelegt, ist Deutschland damit sportliche Weltspitze. Und viele Bürger denken beim Essen um. Noch nie war der Verbrauch von gesundheitsfördernden Nahrungsmitteln so hoch, wie in diesen Tagen. Allerdings hat auch der Verzehr von Junk- und Fast-Food zugenommen.

Gesundheitsfördernde Nahrungsmittel aus Asien

Seit mehr als 4.000 Jahren werden von China bis Indien verschiedenste Kräuter, Wurzeln und Früchte als Speisezutat – und als Heilmittel genutzt. Vielen davon werden wundersame Wirkungen nachgesagt, denen die Wissenschaft nach und nach auf den Grund geht. Erstaunlich oft konnten fundierte Studien und Testreihen diese magischen Kräfte zweifelsfrei belegen. Allerdings wurden auch Natur-Medikamente enttarnt, bei denen nichts blieb, außer ihr legendärer Ruf.

Ginseng – für Vitalität und Energie

Ginseng wird die Fähigkeit zugeschrieben, den Energiehaushalt des menschlichen Körpers anzukurbeln. Die Kraft dieser Wurzel soll zu mehr Elan, einem verbesserten Wohlbefinden und einer gesteigerten Lebensfreude führen. Deshalb sind Extrakte des Ginseng oftmals ein Inhaltsstoff in generischen Präparaten oder in gesundheitsfördernden Nahrungsmitteln. Diese werden Älteren ebenso angeraten, wie Menschen mit einem akuten Erschöpfungszustand. Wissenschaftlich bewiesen sind diese Effekte bislang keineswegs. Grund ist nicht die Wirkungslosigkeit des Ginseng. Vielmehr fanden die Forscher bis dato keinen Weg, Lebensfreude und Vitalität faktisch messbar zu machen.

Kurkuma – das angebliche Wundermittel

Gleich mehrere Studien in den USA, England und in China haben sich mit der Gelbwurz als gesundheitsförderndes Nahrungsmittel beschäftigt, auch als Kurkuma bekannt. Alle Forschungen kamen zu weitgehend übereinstimmenden Ergebnissen. Kurkuma regt die Ausschüttung von Verdauungssäften an. Die gelbe Erdknolle, die dem Curry seine unvergessbare Farbe verleiht, löst das frühzeitige Einsetzen des Sättigungsgefühls aus, weshalb Kurkuma bei Diäten mäßig hilfreich ist. Deutlich besser sind zu diesem Zweck Chili und seine Verwandtschaft. Wird Kurkuma zum Putzen der Zähne verwendet, wirkt es wie die modernen Bleichmittel und verleiht den Zähnen ein strahlendes Weiß – auf ganz natürliche Weise. Alle anderen angeblichen Wundertaten, vom Zauberkraut bei Krebs, bis zum Mittel der Wahl bei Diabetes, Arthrose oder Depressionen, konnten von den Forschern klar widerlegt werden.

Erstaunliches Wasabi aus Japan

Wasabi ist eine Knolle, die ursprünglich nur auf der japanischen Insel Sachalin vorkam. Dort wächst die Pflanze an den Ufern der Bergbäche, wo sie tief im Wasser stehend prächtig gedeiht. Derzeit gibt es in ganz Japan nur 17 lizenzierte Wasabi-Bauern, die bis zur Ernte die Knollen zwei bis drei Jahre pflegen, was den hohen Preis erklärt. Die Inhaltsstoffe des Wasabi japonica sind allesamt gesundheitsfördernd, denn Mineralien wie Eisen und Kalzium sind ebenso reichlich vorhanden, wie Vitamine. Darunter viel Vitamin A, C, und mehrere B-Varianten. Dokumentiert und durch Studien sowie klinische Testreihen bewiesen wurden erstaunliche Heilerfolge mit Wasabi oder Präparaten daraus. Unter anderem bei Krebs der Brust, des Darms oder des Magens, selbst wenn bereits eine Metastasierung eingesetzt hatte. Auch bei Leukämie, Lebensmittelvergiftungen, Osteoporose, Geschwüren, Bluterkrankungen, Sinusitis, echter Grippe, Zahnstein und Bakterienbelag, sprich Karies sowie bei Blutgerinnseln zeigte Wasabi erstaunliche therapeutische Erfolge und ist damit zweifelsfrei ein vielseitiges gesundheitsförderndes Nahrungsmittel.

Ingwer ist schlicht erstaunlich

Im Frühjahr 2018 veröffentlichte die TU München ihre Ergebnisse zur Erforschung des Ingwer. insbesondere das hochwirksame 6-Gingerol stand dabei im Fokus. Dieser Stoff sorgt für den scharfen Geschmack des Ingwer, kann aber noch mehr. Im e-Book „Endlich Leben!“ hat die in Asien bekannte Autorin Cathaleya de Lima die Wirkweise des Ingwer bei verschiedensten Erkrankungen und als Grundlage für eine dauerhafte Gewichtsreduktion detailliert erklärt.

Nachgewiesen werden konnte, dass Gingerol entzündungshemmend sowie kanzerogen ist und damit zurecht als bedeutendes gesundheitsförderndes Nahrungsmittel gilt. Außerdem beschleunigt die Substanz im Ingwer den Stoffwechsel. Ingwer fördert die Verdauung, reguliert den Blutdruck und ist bei Bluthochdruck in der Regel ebenso effektiv, wie gängige Medikamente. Obendrein wirkt sich regelmäßiger Genuss von Ingwer günstig auf Erkrankungen wie Diabetes aus, lässt Krebspatienten die Chemotherapie deutlich besser vertragen und diese Behandlung ist messbar erfolgreicher. Obendrein ist Ingwer ein Stimmungsaufheller, was bei Krebs oder Depressionen überaus vorteilhaft ist.

Fazit: Gesundheitsfördernde Nahrungsmittel sind vorhanden – sie müssen nur gegessen werden

Mutter Natur hat uns mit etlichen heimischen sowie exotischen Produkten gesegnet, die die Gesundheit fördern, uns stärken oder gar heilen können. Jeden Monat veröffentlichen Kliniken, Forschungsinstitute und Universitäten neue, wissenschaftlich fundierte Ergebnisse, die uns im täglichen Leben weiterhelfen können. Was fehlt, ist einzig die Bereitschaft, diese gesundheitsfördernden Nahrungsmittel konsequent tagtäglich bei der Zubereitung von Speisen auch zu verwenden.

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