Das Samsung Galaxy S9 im Schnellcheck.

Samsung Galaxy S9 (Bild Quelle Samsung.com)
Samsung Galaxy S9 (Bild Quelle Samsung.com)

Lucky Number Nine.

Mit dem Galaxy S9 sorgte Samsung bereits vor gut einem Monat auf dem MWC (Mobile World Congress) für viel Aufsehen. Schließlich gelten die Flaggschiffe der Koreaner als hochwertige Alternativen gegenüber Apples iPhone-Flotte. Nun, knapp einen Monat nach dem Release, ist das Samsung Galaxy S9 auch ohne Vorbestellergebühr zu haben. Was der Mobilfunkmeister auf dem Kasten beziehungsweise auf der Scheibe hat, erfahren Sie hier.

Gewohntes Design, Veränderungen im Detail
Auf den ersten und zweiten Blick ähnelt das Samsung Galaxy S9 stark seinem Vorläufer. Erst auf den dritten Blick werden kleine Änderungen ersichtlich. So ist der Bildschirmrand beispielsweise nochmals etwas dünner gehalten. Das Smartphone liegt somit grundsätzlich gut in der Hand, erweist sich allerdings etwas rutschig. Hier lohnt der Griff zu einem Cover. Dies gilt auch für den Schutz der Metallic-Schale, denn diese ist recht anfällig für Fettflecken und darf leider nicht ohne Weiteres ausgetauscht werden – der Akku ist fest verbaut. Optisch betrachtet profiliert sich der Nachwuchs überdies mit dem Verzicht auf den klassischen Home-Button, der nun im Touchscreen integriert ist. Ähnlich wie beim Samsung Galaxy S8 befindet sich der Fingerabdrucksensor auf der Hinterseite, ist hier jedoch unterhalb und nicht mehr neben der Kamera platziert, was die Bedienung erleichtert. Die exakten Ausmaße betragen übrigens 14,8 x 6,9 x 0,9 Zentimeter, das Gewicht beträgt 163 Gramm und die möglichen Farben belaufen sich auf Violett, Blau und Schwarz.

KO.-Kriterium: Bildschirm
Dreh- und Angelpunkt eines modernen Handys ist der Bildschirm. Im Falle des Samsung Galaxy S9 ist dies nicht anders. Und wie bereits die etlichen Vorahnen kann auch das neue Spitzenmodell in dieser Hinsicht punkten – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Mit 1.440 x 2.960 Pixeln bringt das 9er-Modell erstaunlich viele Bildpunkte auf den Schirm und zeichnet den Inhalt mit über 16 Millionen Farben sehr natürlich. Hinzu kommt ein hoher Helligkeitsfaktor: Rund ein Fünftel heller als beim Samsung Galaxy S8 erstrahlen nun die Objekte auf der 5,8 Zoll großen Anzeige. Für den Alltag bedeutet dies, dass sich das Smartphone auch unter direktem Sonnenstrahleneinfall mühelos nutzen lässt.

Hardware auf dem Prüfstand
Dass sich das Samsung Galaxy S9 als Outdoor-Smartphone behaupten darf, liegt nicht nur an der Helligkeit des Displays: Dank des Vollmantels ist das Modell gänzlich gegenüber Staub und Wasser immun! Dennoch drohen Verschleißschäden, sofern das Handy aus der Hand rutscht. Auch in dieser Hinsicht lohnt also der Einsatz einer Handyhülle. Mit einem Bumper beispielsweise werden auch die sensiblen Prozessor- und Speicherplatinen vor Sturzschäden bewahrt. Apropos: Im Herzen des Samsung Galaxy S9 stecken ein Exynos 9810 und ein 64-GB-Flash-Speicher. Letzterer bietet abzüglich des reservierten Volumens für das Betriebssystem (Android 8.0) sowie der hauseigenen Benutzeroberfläche (Experience 9.0) durchaus genügend Stauraum für Apps & Co., darf auf Wunsch allerdings auch um satte 400 GB erweitert werden. Ein SD-Kartenfach macht’s möglich. Der Exynos 9810 arbeitet mit acht Kernen, die allesamt auf 2,7 GHz takten! So wird eine pfeilschnelle Bedienung ermöglicht, denn der Arbeitsspeicher beträgt satte 4 GB.

Safety First
Eine Besonderheit des Samsung Galaxy S9 birgt noch „Intelligent Scan“. Hierbei handelt es sich um eine duale Authentifizierungsfunktion, bei der der Iris-Scanner in Verbindung mit der Frontkamera einen Gesichtsabgleich erstellt. So lässt sich das Smartphone auch ohne Passworteingabe zuverlässig vor Langfingern schützen; bei aktiviertem Fingerabdruckscanner wird ein Hack nahezu ausgeschlossen. Und wer über besonders sensible Daten verfügt, nutzt „Knox“, eine Art digitaler Datentresor. Zu guter Letzt sorgt die Kamera für Furore. Diese knippst und dreht Aufnahmen nicht nur in der gestochen scharfen Auflösung UHD, sondern erstellt innerhalb einer Sekunde 12 eigenständige Bilder. Zusammengefügt ergeben diese dann den perfekten Schnappschuss! Zu guter Letzt überzeugt das Modell auch in akustischer Hinsicht, denn ab sofort kommen zwei kräftige Lautsprecher zum Einsatz, die eine Art 3D-Sound hervorrufen. So gleicht das Samsung Galaxy S9 dank „Dolby-Atmos“ sowohl bild- als auch tontechnisch einem Kinosaal in Taschenformat. Zu haben ist das Modell seit dem 16. März in jedem klassischen Elektromarkt und Onlinestore – für einen Einführungspreis von stolzen 849 Euro.