Das sollten Sie über Qualzuchten wissen.

Bild von einem nacktem Hund.
Bild von einem nacktem Hund.

Qualzuchten – Haben Sie schon einmal etwas von diesem Begriff gehört?

Heimtiere sind bereits seit vielen Jahren bestimmten Trends unterworfen. Dieser Fakt gilt nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Tiere dienen häufig als reines Statussymbol – von diesem Phänomen sind insbesondere Hunde und Katzen betroffen, da diese auch außerhalb der eigenen vier Wände mitgeführt werden. Deshalb sind hier Qualzuchten häufig anzutreffen.

Nackthunde als prominentes Beispiel

Generell sollten Sie bedenken, dass viele Qualzuchten besondere Ansprüche an Halter und Umwelt stellen. Tiere ohne Fell werden zum Beispiel bei Kälte einen entsprechenden Umhang oder eine Jacke für Hunde benötigen, damit sie sich nicht erkälten. Auch vor Angriffen durch Artgenossen sind sie aufgrund des fehlenden Fells nicht geschützt. Kalkulieren Sie dieses Risiko immer mit ein, falls Sie sich für einen Nackthund interessieren.

Inzwischen gibt es nicht nur Hunde, welche gänzlich ohne eigenes Fell leben müssen, sondern auch Katzen. Diese Tiere leiden meist ein Leben lang unter ihrem Äußeren; sie müssen frieren und die Haut wird während des Tobens aufgrund des fehlenden Fellkleides in Mitleidenschaft gezogen. Solche Züchtungen entstehen einzig und alleine aus einem Grund: Menschen mögen die ausgefallene Optik der Nackthunde. Sowohl Züchter als auch Liebhaber nehmen in kauf, dass diese Tiere mit bestimmten Einschränkungen leben müssen, die vollkommen unnötig sind. Wenn Sie sich gerne ein Tier aus dem Tierheim oder aus dem Ausland anschaffen möchten und es handelt sich hierbei zum Beispiel um einen Nackthund: Tun Sie das mit ruhigem Gewissen. Schließlich wünschen sich auch diese Tiere ein schönes Zuhause. Wenn die nackten Tiere allerdings explizit auf den Wunsch eines Käufers hin gezüchtet werden, handelt es sich nicht um klassische Tierliebe.

Das sagt das deutsche Tierschutzgesetz zum Thema Qualzuchten

Wie Sie sich vielleicht bereits denken können, gibt es im derzeit geltenden Tierschutzgesetz keine strengen Regeln zu dieser Thematik. Extreme Züchtungen einer Tierart gelten nur dann als explizit verboten, wenn zum Beispiel überlebenswichtige Organe bei der Geburt fehlen. Auch Körperteile, wie zum Beispiel Ohren oder Schwanz, dürfen nicht fehlen. Zudem dürfen Körperteile nicht untauglich sein und durch diesen Umstand andauernde Schmerzen oder bleibende Schäden verursachen. Diese Regelung ist viel zu schwammig, um wirklich etwas gegen Qualzuchten ausrichten zu können. Die zuständigen Behörden haben daher große Schwierigkeiten, gegen die zahlreichen Qualzuchten vorzugehen. Spätestens vor Gericht handelt es sich zumeist um eine bloße Auslegungssache, ob ein Tier im Alltag unter bestimmten angezüchteten Merkmalen leidet oder nicht.

Schwache Herzen, erschwertes Atmen und vieles mehr

Gerade in den letzten Jahren ist es im Bereich der Hundezucht mehr und mehr zum Trend geworden, Tiere extrem klein zu züchten. Sogenannte „Teacups“ sind Hunde, welche in ausgewachsenem Zustand noch wesentlich kleiner sind als gewöhnliche Chihuahuas oder andere kleine Rassen. Das Problematische an dieser Sache: Diese zwergenhaften Erscheinungen sterben meistens früh aufgrund von Herzversagen oder anderen organischen Schäden. Der Organismus der Tiere ist nicht auf diese Kleinwüchsigkeit ausgelegt und die Hunde sind dementsprechend alles andere als robust. Zudem kommen viele Teacups behindert oder blind zur Welt – eine Tatsache, welche von Züchtern in kauf genommen wird. Der Geschmack des Käufers entscheidet über die Höhe des Profits; die Gesundheit der Tiere wird als zweitrangig angesehen.

Bei der Hunderasse Mops ist bereits seit langer Zeit bekannt, dass die Tiere Probleme beim Atmen haben. Trotzdem gibt es nach wie vor extreme Züchtungen, bei denen die Schnauzen der kleinen Hunde viel zu kurz geraten. Die Hunde schnappen nach Luft und leiden hierdurch an einem akuten Bewegungsmangel, welcher Übergewicht, Gelenkprobleme und Diabetes nach sich ziehen kann. Auch Rassen mit auffällig vielen Falten gehören zu den Qualzuchten. Die Haut kann aufeinander reiben und sich in der Folge entzünden. Das ist mit Schmerzen für die Tiere verbunden.

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