Digitalisierung – Fluch oder Segen?

In der Natur arbeiten? Die Digitalisierung macht es möglich.
In der Natur arbeiten? Die Digitalisierung macht es möglich.

Was verstehen wir unter Digitalisierung?

Jeder spricht von der Digitalisierung. Doch um was geht es dabei eigentlich? Warum ist es so wichtig, dass Deutschland den Anschluss daran nicht verpasst?

Warum die Digitalisierung so wichtig ist

Wer den Anschluss nicht verpassen will, darf sich der Digitalisierung nicht verweigern. Das gilt nicht nur im geschäftlichen Bereich, sondern auch im privaten Bereich ist die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken, eigentlich. Wer macht sich denn heute noch Notizen auf einem Zettel? Nun, es gibt mehr Menschen als man denkt, die das noch tun. Dabei ist es doch so einfach, sich Notizen oder den Einkaufszettel mit dem Smartphone zu machen. Eigentlich brauchen wir keinen Einkaufszettel mehr. Wäre es nicht toll, wenn es eine App gäbe, die uns sagt, welche Lebensmittel noch vorrätig sind oder ob wir einkaufen gehen müssen und vor allen Dingen was? In vereinfachter Form gibt es das schon, das Problem ist, dass die vielen Firmen und Verbraucher nicht bereit dazu sind, die Digitalisierung zu nutzen. Dabei hat doch fast jeder heutzutage einen PC, Laptop oder Tablet im Haushalt.

Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes

Die Kritiker der Digitalisierung führen oft an, dass dadurch Arbeitsplätze gefährdet seien. Das mag zwar in einigen Branchen stimmen, da fiele Arbeitsprozesse bereits von Robotern ausgefüllt werden. Die Digitalisierung hat aber auch dazu geführt, dass sich unsere Arbeitswelt deutlich verändert hat. In vielen Branchen müssen die Menschen noch nicht einmal mehr ins Büro. Es reicht ein Computer und ein Internetanschluss zum Arbeiten. Selbst das kann man durch das mobile Internet auch von einem Cafe aus oder in einem Park erledigen. Sogar bei der Weiterbildung und Fortbildung liegt der Fokus immer mehr bei der digitalen Welt.

Digitaler Burnout?

Vielfach wird sogar von einem digitalen Burnout gesprochen, weil die Menschen zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar sind oder sein müssen. Doch das Problem liegt nicht in der Digitalisierung. Vielmehr ist es doch die Sache jedes Einzelnen, wie er mit der Digitalisierung umgeht. Wer sagt denn, dass man ständig sein Smartphone in Betrieb haben muss? Viele haben Angst, etwas zu verpassen. Wer sich jedoch nach Feierabend erholen will, der sollte sein Smartphone abschalten. Besser wäre es, für geschäftliche Dinge ein zweites Smartphone zu haben, was man in der Freizeit abschalten sollte. Das private Smartphone sollte für die Freunde und Verwandten reserviert sein. Schnell lädt man mal einen Freund zu einem Bier oder Kaffee ein. Viele Menschen sind von der Überflutung der Digitalisierung so überreizt, dass man sogar von einem digitalen Burnout spricht. Dabei ist die Digitalisierung doch eine praktische und schöne Sache.

Keine Angst vor der Digitalisierung

Digitalisierung greift nicht nur in die Arbeitswelt ein, sondern mach sich auch im Privaten bemerkbar. Das fängt bereits bei solchen banalen Dingen wie dem Fernsehschauen an. Heute klebt man nicht mehr vor der Mattscheibe, sondern kann von überall fernsehen oder Streamingdienste nutzen. Das wäre ohne die Digitalisierung gar nicht möglich. Es erfordert von jedem, Einzelnen ein Umdenken und wer sich nicht zu sehr davon vereinnahmen lässt, wird mit der Digitalisierung auch sehr gut klar kommen. Was alles dadurch möglich sein wird, können wir heute noch nicht einmal erahnen.