Elon Musk baut größte Batterie-Farm!

Bild von einer Tesla Ladestation.
Bild von einer Tesla Ladestation.

Tesla baut eine Batterie-Farm in Südaustralien

Elon Musk ist immer für eine Überraschung gut. Nun hat er wieder ein großes Projekt in Angriff genommen. Innerhalb von 100 Tagen will er in Südaustralien die Weltgrößte Batterie-Farm bauen. Die Anlage soll eine Speicherkapazität von 129 Megawatt-stunden haben und ist dafür gedacht, Strom aus dem Windpark zu speichern. Damit sollen in Südaustralien Engpässe bei der Stromversorgung durch wind-arme Perioden vermieden werden.

Unternehmergeist mit hohem Risiko
Schon jetzt fragt man sich, ob das Vorhaben überhaupt gelingen kann. Der Deal, den Musk eingegangen ist, ist nicht frei von Risiken. Das Problem ist folgendes: Wird das Werk nicht innerhalb der vereinbarten Zeit von 100 Tagen fertiggestellt, dann erhält es der Bundesstaat umsonst. Sollte das Vorhaben schiefgehen, dann verliert das Unternehmen mehr als 50 Millionen Dollar. In dem Bundesstaat leben 1,7 Millionen Einwohner. Im Gegensatz zum restlichen Kontinent setzt man hier nicht auf Kohlestrom, sondern auf Windenergie. Durch die Schließung von Kohlekraftwerken sind auch andere Regionen in Mitleidenschaft gezogen worden, denn es kam öfter zu Ausfällen. Dadurch sind die Strompreise drastisch gestiegen. Bisher konnte in wind-armen Zeiten die Stromversorgung nicht gewährleistet werden. Die neue Batterie soll das nun ändern, denn die Energie reicht für 30.000 Haushalte. Der letzte Engpass trat im August 2017 ein, als das Land von einer Hitzewelle geplagt war. Das Stromnetz brach zusammen, weil alle Haushalte ihre Klimaanlagen einschalteten. Es kam zu Blackouts und viele Haushalte saßen ohne Strom da.

Es klingt fast wie eine gewonnene Wette
Öffentlichkeitswirksam setzt sich Musk mit seiner Batterie-Farm damit selbst unter Druck. Wie er selbst bekanntgab, will er das Projekt in 100 Tagen fertigstellen oder es dem Bundesstaat „South Australia“ schenken. Es stellt sich die berechtigte Frage, ob der Tesla-Chef ein Visionär ist oder eher ein Schaumschläger. Die Realität zeigt aber, dass seine Visionen Wirklichkeit geworden sind. Musk hat es tatsächlich geschafft, den Riesen-Akku innerhalb der gesetzten Frist fertigzustellen. Zunächst sollen noch ein paar Tests erfolgen, dann soll die Anlage in Betrieb genommen werden. Zu finden ist der Riesen-Akku in der Nähe von Jamestown. Damit hat Elon Musk wieder einmal bewiesen, dass aus Visionen sehr schnell Realität werden kann. Sein Versprechen hat Musk gehalten. Wer hätte im März gedacht, dass ihm das tatsächlich gelingen würde. Ursprünglich war es sein Cousin Lyndon Rive, der die 100 Tage Frist für die Batterie-Farm ins Spiel gebracht hat. Ein gewagtes Spiel, aber es ist nun einmal gutgegangen.