Giardien ansteckende Einzeller!

Ein Hund beim Tierarzt.
Ein Hund beim Tierarzt.

Giardien sind ansteckend und hartnäckig. Lesen Sie, wie Sie den Kampf gewinnen werden.

Bericht eines betroffenen Hundebesitzers mit Erfahrung über Hygiene und Behandlung.

Heim
Jeden zweiten Tag alles mit Hitze behandeln. Ist kein Dampfreiniger vorhanden, so reicht kochendes Wischwasser mit kolloidalem Silber (Apotheke, ca. 10 Euro) angereichert, um glatte Flächen zu desinfizieren.

Stoffe bei 90 Grad waschen oder sehr heiß bügeln. Alternativ Wäsche oder Teppiche über Nacht einfrieren. Ich habe Couch &Co mit Handtüchern geschützt. Sie lassen sich schnell bügeln.
Im Garten hilft Ausstreuen von Branntkalk (Baumarkt, ab 9 Euro), danach mit Wasser benetzten.

Hundeeigentum
Näpfe mit kochendem Wasser ausspülen. Spielzeug und Kauartikel abkochen, übergießen oder einfrieren. Körbchen jeden Tag neu abdecken. Unbedingt die desinfizierten Sachen abtrocknen, da nach der Abkühlung wieder ein feucht kaltes Klima für Giardien entsteht. Ich habe auf Stoffspielzeuge in der Zeit verzichtet.

Hund
Kein Kontakt zu anderen Tieren. Oft Händewaschen. Tiere im Haushalt mit behandeln. Po mit heißem Wasser oder Silber-Spray reinigen. Übergießen Sie die Kotstelle mit heißem Wasser (Thermoskanne), um Ansteckung zu vermeiden. Dieser Punkt ist wirklich wichtig. Sie nehmen damit Rücksicht auf die Lebewesen in Ihrem Umfeld. Zudem unterbrechen Sie den Teufelskreis. Der Hundekot wird von Katzen aufgenommen und deren Ausscheidungen werden wieder von anderen Hunden gegessen. Zudem können die larven der Giradien bis zu sieben Monate ohne Wirt überleben. Am Behandlungsende den Hund schamponieren.

Behandlung
Ich fasse für Sie die 5 gängigsten Methoden kurz zusammen:

Wirkstoff: Fenbendazol, wie Wurmkur. Wirkt nur gegen ca, 75% der Giardien Stämme, zerstört die Darmflora, muss lange eingenommen werden, ist relativ teuer, wird häufig verschrieben.

Wirkstoff: Metronidazol, Antibiotika. Große Resistenz, zerstört Darmflora, schmeckt bitter.

Wirkstoff: Cardinazol, eigentlich für Tauben entwickelt und nicht offiziell für Hunde freigegeben. Kurze Einnahmedauer, kaum Resistenz und weniger schädlich.

Homöopathische Behandlung ist ebenfalls möglich.

Tierheilpraktische Ansätze mit Kräuter-Buttermilch, kolloidalem Silber, Kokosöl und Blättermagen und Naturpansen haben mir in Verbindung mit Fenbendazol sehr geholfen.
Lassen Sie sich bitte beraten. Ich habe zu spät von Cardinazol gehört und werde mich in Zukunft dafür entscheiden. Die Aufbaukuren für Immunsystem und Darmflora sind andernfalls langwierig.

Ebenfalls durchaus hilfreich ist die Behandlung mit einem Entwurmunsmittel, indem Febandtel enthalten ist.

Zwei wertvolle Tipps zum Abschluss:
Füttern Sie kohlenhydratlos, die Dünndarmparasiten ernähren sich davon bevorzugt. Gewürze wie Oregano, Thymian und Majoran schlagen die Einzeller in die Flucht.

Giardien schockieren, doch wenn Sie sich an meinen Tipps orientieren und in der Zeit der Einsamkeit sogar neue Tricks mit Ihrem Hund einstudieren, viel schmusen neue Spazierwege erkunden, können Sie genau wie wir gestärkt aus dem Kampf hervorgehen. Denken Sie daran: sind nicht alleine. Mit diesen Tipps schaffen Sie das!

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