Give Aways – kleine Geschenke als Marketingkonzept.

Symbolbild für ein besonderes "Give Away".
Symbolbild für ein besonderes "Give Away".

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – und stärken die Bindung zwischen Produkt und Kunden.

Eben darum sind Give Aways eine beliebte Marketingmethode. Damit diese Art von Werbung funktioniert, sollten Sie einiges beachten. Schlecht gewählte oder am falschen Ort platzierte Give Aways verfehlen nicht nur den gewünschten Effekt, sondern können den Empfänger sogar verärgern. Gut durchdacht sind die kleinen Präsente Gold wert.

Was sind gute Give Aways?

Schon wieder ein Schlüsselband, eine Baumwolltasche oder ein Luftballon? Viele Werbeartikel überleben nur wenige Minuten – nämlich bis der nächste Mülleimer auftaucht. Dann sind auch die günstigsten Werbemittel für den Werbenden im wahrsten Sinne des Wortes rausgeschmissenes Geld. Ziel ist es, die eigene Werbung auf einem Produkt zu platzieren, welches dem Kunden Freude bereitet. Wenigstens über einen kurzen Zeitraum, am besten sogar nachhaltig.

Artikel, die standardmäßig im Alltag zu finden sind, eignen sich also gut als Give Aways. Das können USB-Sticks, Notizblöcke oder eine Powerbank sein. Statt der einfachen Tasse ist der Kaffee-to-go-Becher eine außergewöhnlichere Alternative. Auffälliger als ein üblicher Kugelschreiber ist ein Stift mit Touchfunktion. Wer ein Werbemittel findet, das der Kunde täglich vor Augen hat, schafft damit eine unterbewusste Bindung zu Marke und Produkt.

Essbare Artikel verschwinden zwar nach einiger Zeit aus dem Blickfeld, haben aber hoffentlich einen guten Moment beschert. Eine erlesene Flasche Wein, ein besonderes Öl zum Kochen oder die zart-schmelzende Schokolade hinterlassen ein positives Gefühl, das der Konsument mit dem Schenkenden verbindet.

Streuartikel oder Premium

Give Aways gibt es in allen Preisklassen. Angefangen von Cent-Beträgen kann ein Premium-Artikel auch einen dreistelligen Betrag kosten. Dabei kommt es natürlich auf das eigene Budget an, wie viel Geld Sie ausgeben können. Auf der anderen Seite gilt es, den Kosten-Nutzen Faktor im Auge zu behalten.

Auf Messen oder großen Veranstaltungen ist es üblich, mit günstigen Streuartikeln zu werben. Als Streuartikel bezeichnet man alle Werbemittel bis 10 Euro. So erreichen Sie in kurzer Zeit eine große Menge an potentiellen Kunden und wecken im besten Fall Interesse an Ihrem Produkt. Um die Bindung zu einem Kunden zu festigen, darf es jedoch ein hochwertiger Artikel sein. Hier zahlt sich Qualität aus.

Auf keinen Fall sollten sich Empfänger über das Werbemittel ärgern. Schlecht funktionierende Kugelschreiber oder ein Jo-Jo, der nicht sauber rollt, sorgen für Frust statt für Freude. Künftig bleibt das Negativbild in Verbindung mit dem Produkt im Kopf der Menschen bestehen.

Das Wo und Wann ist mitentscheidend

Die Situation, in der der Kunde den Artikel erhält, ist mit-entscheidend über den Erfolg. Die beste Praline ist auf einem Fitness-Event fehl am Platze, das Feuerzeug sollte nicht in die Hände von Kindern gelangen und die trendige Prosecco-Dose macht bei einer werdenden Mutter keinen Sinn. Selbst der herzhafte Bauernkorb mit erlesenem Schinken stößt auf wenig Begeisterung, wenn der Empfänger Vegetarier ist.

Wer aber in der Erkältungszeit ein Paket Taschentücher oder einen Regenschirm erhält, wird den Artikel gerne annehmen und sicher auch brauchen. Ebenso wird eine hochwertige, wasserabweisende Kappe gut ankommen, wenn der Empfänger ein Outdoor-Hobby wie Reiten oder Angeln betreibt.

Sie sollten sich bei der Wahl der Give Aways also immer überlegen, ob die zu erwartenden Empfänger einen Nutzen daraus ziehen können. Nur dann erfüllen die Werbemittel ihren Zweck und zahlen sich am Ende aus.