Haustiere machen nicht nur glücklich, sondern auch gesund.

Eine Frau beim schmusen mit ihrer Katze.
Eine Frau beim schmusen mit ihrer Katze.

Wer selbst ein Haustier hat, wird selbst bestätigen können, was aktuelle Studien belegen.

Menschen, die mit vierbeinigen Gefährten zusammenleben, sind im Durchschnitt glücklicher, zufriedener und weniger anfällig für Stress als ihre haustierlosen Zeitgenossen. Aber die Anwesenheit von Hund und Katze im Haushalt wirkt sich nicht nur auf die Psyche positiv aus. Auch die körperliche Gesundheit kann davon profitieren.

Mehr Bewegung dank Vierbeiner

Falls Sie einen Hund haben, wissen Sie, wie lästig es manchmal sein kann, bei Wind und Wetter Gassi gehen zu müssen. Allerdings hat diese tägliche Aufgabe einen nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt. Durch die regelmäßige Bewegung senken Sie nämlich quasi automatisch Ihr Risiko an Herz-Kreislauf-Beschwerden und Übergewicht zu erkranken. Auch die Cholesterinwerte können nachhaltig gesenkt werden, und selbst das Immunsystem wird durch den Aufenthalt im Freien nachhaltig gestärkt. Mit einem ausgedehnten Spaziergang mit ihrem Hund tun sie also sowohl ihm als auch sich selbst etwas Gutes.

Starkes Immunsystem

Daneben hat sich aber auch gezeigt, dass bereits die bloße Anwesenheit eines Haustiers positiv für das Immunsystem sein kann. Dies gilt sogar dann, wenn es sich um Kleintiere wie Meerschweinchen oder Kaninchen handelt. Es ist wissenschaftlich bestätigt, dass Kinder, die mit Haustieren oder auf einem Bauernhof aufwachsen seltener unter Allergien oder Asthma leiden und insgesamt ein stabileres Immunsystem haben als Kinder, die keinen Kontakt zu Tieren haben.

Streicheln für den Blutdruck

Das seelische Wohlbefinden, das ein Haustier vermittelt, wirkt sich auch direkt auf den Körper aus. So haben Untersuchungen gezeigt, dass sich Menschen, die einen Hund oder eine Katze streicheln, nicht nur weniger gestresst fühlen, sondern auch ihr Blutdruck in besonders belastenden Situationen nicht so rasch ansteigt. Selbst bei starkem Stress reagieren sie vergleichsweise gelassen und entspannt und bewahren dabei buchstäblich „ruhig Blut“. Deshalb kann beispielsweise ein Bürohund dafür sorgen, dass die Arbeit leichter von der Hand geht.

Gesundes Schnurren

Wirklich verblüffend ist aber, wie sehr insbesondere Katzen die Gesundheit fördern können. Dass es ungemein entspannend und beruhigend wirkt, wenn eine Samtpfote zufrieden auf dem Schoß schnurrt, ist bereits schon lange bekannt. Ärzte wissen auch schon seit geraumer Zeit, dass dadurch Depressionen, Angststörungen, psychosomatische Erkrankungen und sogar Migräne gelindert werden können. Inzwischen haben aber Forscher herausgefunden, dass darüber hinaus auch das Katzenschnurren selbst eine nachhaltige Wirkung auf den menschlichen Körper hat. Wenn eine Katze schnurrt, entstehen dabei Schwingungen in einer Frequenz, die nachweislich das Knochenwachstum anregt. Dies ist auch der Grund, warum Katzen so sprichwörtlich zäh sind und sich häufig vergleichsweise schnell von Verletzungen erholen. Auch Menschen können von diesem heilsamen Vibrieren profitieren. Wenn Sie Ihre Katze streicheln, so dass sie zufrieden schnurrt, können auch Ihre Knochen schneller heilen oder sich bei einer bestehenden Osteoporose langsamer abbauen als bei vergleichbaren Patienten. Und Entzündungen im Bereich des Knochen- und Muskelapparats sowie Verspannungen können durch das Schnurren einer Katze gelindert werden.