Marketing mit Social Media – Trend geht zum Micro Influencer.

Beispiel Arbeitsbereich eines Influencer's

Influencer für das Marketing nutzen

Influencer sind ein Phänomen der modernen digitalen Welt, im Marketing und ein Job, der durchaus lukrativ sein kann. Wer einen Account auf einer Social Media Plattform unterhält, eine aktive Gruppe von Followern nachweisen kann und womöglich eine Nische bedient, der ist bei Werbeagenturen und Unternehmen überaus beliebt. Grund dafür ist, dass das Marketing mit einem guten Influencer um ein Vielfaches effektiver ist, als beispielsweise mit einer Anzeigenkampagne.

Was sind Influencer und wie betreiben sie Marketing?

Im Prinzip kann jeder Influenzier werden. Grundvoraussetzung ist ein gewisses Bildungsniveau, die Fähigkeit mit Worten umzugehen und wenn irgend möglich Kompetenz in einem speziellen Bereich.

Wer sich in der Musikbranche gut auskennt, sich in der Modewelt zuhause fühlt oder viel zum Thema Reisen und fremde Länder beitragen kann, der kann sich als Influencer versuchen. Wichtig ist, dass sich diese Person auf ihrer Social Media-Plattform sympathisch verkauft und so auftritt, dass die Follower Vertrauen aufbauen können.

Hat der Influencer dies geschafft, betreibt er hintergründiges Marketing. Soll heißen, ein solcher Beeinflusser/Ratgeber wird niemals offen Werbung betreiben. Eingepackt in nette, kurze Geschichten, werden Produkte und Dienstleistungen empfohlen oder nur positiv erwähnt, was im Marketing als Shoutout bezeichnet wird. Klickt ein Follower auf den Link und kauft, kassiert der Influencer eine Provision.

Marketing mit Influencern über bezahlte Storys

Gut etablierte Influencer werden gegen einen Betrag oder eine kostenfreie Sachleistung dazu animiert, ein Posting mit einem bestimmten Inhalt zu veröffentlichen oder einen Link in einem Text unterzubringen. Je nach Qualität des Influencers können dies ein paar Euro sein, aber auch ein All-inclusive-Urlaub in einem 5-Sterne-Hotel ist möglich. Berühmte Influencer verdienen auf diese Weise mehrere zehntausend oder hunderttausend Euro im Monat.

Marketingexperten checken ihre Influencer

Da dieser Markt zunehmend enger wird, nähern sich die Zeiten der ganz großen Influencer ihrem Ende. Accounts mit mehreren Millionen Followern sind inzwischen weniger gefragt. Grund ist, dass dort zu viele Follower inaktiv sind. In der Folge bringt ein solcher Account zwar mit einem teuren Posting vielleicht 100 Verkäufe, was aber bei 1 Millionen Followern ein verschwindend geringer Anteil ist.

Micro Influencer sind der Trend

Deshalb wird im Marketing der Micro Influencer mittlerweile bevorzugt. Social Media Accounts mit 3.000 bis 25.000 Followern sind ideal. Besteht diese Gruppe der Gefolgsleute aus Menschen, die sich für ein bestimmtes Thema besonders interessieren, um so besser. So kann beispielsweise ein Mode-Influencer mit 10.000 Fans bei nur einem Posting ebenfalls 100 Käufe auslösen. Das ist für die Firmen ein deutlich preiswerteres Marketing – aber bei gleicher Erfolgsquote. Genau dies wird von den Marketingagenturen genau geprüft, bevor ein Influencer mit einem Auftrag betraut wird.

Streckengeschäfte – DropShipping als Influencer

In der kühlen hanseatischen Kaufmannssprache wird diese Art von Geschäft Streckenhandel oder Streckengeschäft genannt. Neudeutsch ist damit das DropShipping gemeint. Hinter beiden Begriffen verbirgt sich ein cleveres System, bei dem der Händler Waren verkauft, die er nie zu Gesicht bekommt.

Der Trick dabei ist, dass der Händler eine schick und komfortabel gestaltete Seite betreibt. Auf dieser werden Waren aller Art oder ganz bestimmte Produkte angeboten, beispielsweise zum Thema Kinder. Kleidung und Spielzeug, aber auch Hygieneartikel oder Nahrungsergänzungsmittel zur Entwicklungsförderung der Kinder können dies sein. Ein solcher DropShipping-Shop wird von den Influencern gerne nebenbei betrieben und auf der eigenen Social Media Plattform geschickt aber versteckt beworben.

Beim DropShipping dient der vorgebliche Händler nur als Vermittler. Zwar verkauft er rein rechtlich seine Produkte, doch werden diese vom Hersteller direkt oder von einem Großhändler an den Kunden versendet, sobald die Rechnung bezahlt ist. Der Influencer erhält auf diese Weise seine Provision als Gewinnanteil vom Warenverkauf.

Dies kann aber zum Problem werden, deckt eine Marketingagentur dieses Doppelleben des Influencers auf. Denn in der Regel führt der DropShipping-Shop Artikel, die auch von den Auftraggebern des Influencers vertrieben werden.

Fazit: Im Marketing sind Influencer eine wichtige Werbeplattform

Nichtsdestotrotz sind Influencer für das Marketing überaus wichtig. Diese digitalen Werbewände aus Fleisch und Blut erzeugen nur durch ihre Postings jährliche Umsätze im Milliardenbereich. Zumeist es für ein Unternehmen oder eine Marketingagentur auf diesem Wege möglich, Produkte und Dienstleistungen genau der Personengruppe anzubieten, die als Kunden gewollt sind.

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