Marodes Geldsystem. Kommt bald der große Crash?

Börsen-Darstellung Bär und Bulle.
Börsen-Darstellung Bär und Bulle.

Wenn Spekulanten ein Währungssystem stürzen können, stimmt das Geldsystem nicht.

1. Warum ein Crash im Geldsystem kommen wird?

Der plötzliche externe Schock löst eine Euro-Krise aus. So ein externer Schock wäre beispielsweise der plötzliche Staatsbankrott eines Euro-Landes, der durch die anderen Mitgliedsstaaten nicht mehr so einfach aufgefangen werden kann. Kritisch wird es dann, wenn eines der Kernländer von einem Bankrott betroffen wäre. Hier stehen Frankreich und vor allem Italien mit ihrer schwachen Wirtschaft und ihrer hohen Arbeitslosigkeit insbesondere im Fokus. Bei einem solcher Art drohenden Staatsbankrott würden sofort sämtliche Rettungsmaßnahmen wie der ESM-Vertrag in Kraft treten. Die anderen Euro-Mitgliedsländer müssten ad hoc hohe Summen aufbringen, was diese ebenfalls in Bedrängnis brächte. Besonders betroffen davon wäre Deutschland. Letztendlich würde so ein Szenario zur Abschaffung des Euro führen, ganz einfach, weil er jedes Vertrauen bei Investoren und Verbrauchern verloren hätte. Doch wird der Euro rückabgewickelt, bleibt Deutschland auch auf seinen hohen TARGET-Kosten von derzeit etwa 830 Milliarden Euro sitzen, welche der Steuerzahler begleichen muss.

2. Wie man Anzeichen eines Crashs im Geldsystem erkennen kann?

Seit über zehn Jahren werden wir mit einer steigenden Zahl an Wirtschaftskrisen konfrontiert, die an Intensität und Bedrohlichkeit permanent zunehmen. War es im Jahr 2000 die Aktienblase, die platzte, kollabierte in der Finanzkrise 2008/2009 schon eine viel massivere Immobilienblase, was damals beinahe zur „Kernschmelze des Finanzsystems“ führte. Doch seit 2010 sind wir mit etwas noch viel Schwerwiegenderem konfrontiert: Der Euro-Krise und dem möglichen Zusammenbruch einer ganzen Währung. Das wurde nicht zuletzt 2016 deutlich, als mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU auch das Risiko für den Euro immer größer wurde. Gerade die Jahre 2015 und 2016 zeigten, dass die Schwankungen auf dem Finanzmarkt extrem zunehmen: Nicht nur gab es schon am Jahresanfang eine massive Aufwertung des Schweizer Franken, auch die Zinsen auf dem Anleihemarkt stiegen Ende 2016 plötzlich sprunghaft an. Hinzu kommt ein massiver Verfall der Rohstoffpreise vor allem von 2011 bis Anfang 2016. All das sind Vorzeichen einer gewaltigen weltweiten Krise, die bald ausbrechen wird. Doch das alles steigerte sich noch mit dem Austritt Großbritanniens aus dem Euro (Brexit) in 2016. Letztlich kommt damit nicht nur die ganze EU, sondern auch der Euro unter die Räder. Mit der Wahl von US-Präsident Donald Trump Ende 2016 zum neuen amerikanischen Präsidenten kam ein weiterer Unsicherheitsfaktor dazu.

3. Welche Auswirkungen ein solcher Finanzcrash im Geldsystem auf den einzelnen Bürger haben kann?

Empirische Studien im Umfeld der Euro-Einführung haben ergeben, dass Länder mit flexiblen und stark schwankenden Wechselkursen keine grundsätzlich andere Wirtschaftsentwicklung hatten als Länder mit stabileren Kursen. Im Gegenteil: Die Wechselkursänderungen zeigten sich als Puffer zur Abfederung exogener Störungen, etwa hoher Inflation oder einem Konjunktureinbruch bei wichtigen Auslandspartnern. Feste Wechselkurse zwischen wirtschaftlich nicht vergleichbaren Staaten enden früher oder später immer in einer Krise. Man könnte den Vorgang auch mit einem Luftballon vergleichen, dessen Luftregulation verstopft ist und der immer weiter aufgeblasen wird, um irgendwann mit einem lauten Knall zu platzen. Genauso führen die Festkurssysteme zu immer mehr Ungleichgewichten zwischen den Staaten, bis es zu einem katastrophalen Zusammenbruch kommt. So ein System wurde uns nun mit dem Euro aufgezwungen.

4. Können wir einen solchen Crash im bestehenden Geldsystem vermeiden?

Mit sechs verschiedenen Depots können Sie zur breiten Diversifikation jeweils auf unterschiedliche Anlageklassen setzen. Da die Depots innerhalb einer flexiblen Strategie bei Bedarf umgeschichtet werden können, können wir uns jederzeit an veränderte Crashbedingungen im Geldsystem anpassen.

Mit Fremdwährungen, die nicht an den Dollar oder an den Euro gebunden sind, können Sie Ihr Vermögen gegen einen Dollar- oder Euro-Crash am besten in einem Fremdwährungsdepot im Geldsystem absichern. Je schlimmer die Euro-Krise wird, umso schneller steigen auch die Fremdwährungen im Kurs. Ein zunehmender Strom an Fluchtkapital führt dabei schon im Vorfeld zu Kurssteigerungen und guten Gewinnen für Sie. Besonders geeignet sind hier Fremdwährungen von Staaten, die selbst keine große Staatsverschuldung aufweisen, Rohstoffe besitzen und klassische Länder für Fluchtwährungen darstellen.

Im Krisen-Gewinner-Unternehmens-Anleihendepot investieren Sie in renditestarke und trotzdem sichere Anleihen von Staaten und Unternehmen im Geldsystem. Mit diesen Anleihen streuen Sie Ihr Vermögen in Sachwerte und können sich gleichzeitig über eine überdurchschnittliche Rendite freuen.

Im Edelmetall- und Rohstoffdepot setzen wir nochmals auf Sachwerte im Geldsystem. Das sind hier vor allem Edelmetalle als Basisinvestment. Edelmetalle gehören vorwiegend zur Risikostreuung in begrenztem Ausmaß in jedes Krisensicherungsdepot, weil sonst die Risiken eines Vermögensverlustes durch einen Preisverfall wieder zu groß werden.

Mit dem Krisen-Gewinner-Unternehmens-Aktien-Depot setzen Sie auf Unternehmen im Geldsystem, die strategisch wichtige Bereiche in der Wirtschaft abdecken und durch ihre Marktmacht auch in der schlimmsten Krise weiterhin Gewinne einfahren werden. Diese Aktien legen zwar in einer Aufschwungphase zu, aber gleichzeitig ist das Crash-Potential nach unten begrenzt.

Mit dem Krisen-Gewinner-Unternehmens-Dividendendepot setzen Sie wieder auf Unternehmen im Geldsystem, die strategische Bereiche in der Wirtschaft abdecken, und die zugleich noch eine deutlich überdurchschnittlich hohe Dividende abwerfen.

Das Short-Depot dient dazu, Sie gegen einen Aktiencrash im Geldsystem abzusichern. Mit den sicheren ETFs (Exchange-traded Funds, börsengehandelte Fonds) in diesem Depot gewinnen Sie , wenn die Aktien nach unten gehen. Mit den Short-ETFs sichern Sie sich sowohl gegen einen Crash im Banken- als auch Versicherungssektor oder den Absturz von Börsenindizes ab.

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