Mit Computern Krebs besiegen?

Krebs Zellen unter einem Elektronenmikroskop.
Krebs Zellen unter einem Elektronenmikroskop.

Den Krebs besiegen mit der Hilfe von Computern?

Unternehmen wie Google und Microsoft wollen mit einer revolutionären Idee in die Gesundheitssparte einsteigen und mit der Hilfe von Computern den Krebs besiegen. Das ehrgeizige Ziel besteht aus der Idee, mit künstlicher Intelligenz und Daten diverse Erkrankungen zu besiegen. Nachfolgend erfahren Sie Wissenswertes rund um dieses Thema.

Kann der menschliche Körper umprogrammiert werden?
Der Multikonzern Microsoft geht mit der Idee schwanger, mit Algorithmen und Machine Learning den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen. Schon in der nahen Zukunft plant Microsoft, den menschlichen Körper einfach umzuprogrammieren. Mit Mini-Computern hat das Unternehmen vor innerhalb von Zellen Erkrankungen zu erkennen und diese dann zu zerstören.

Die Wissenschaft arbeitet auf Hochtouren
Microsofts Wissenschaftler arbeiten auf Hochtouren, damit der Krebs als Informationsverarbeitungssystem begriffen werden kann. Es sollen die Gemeinsamkeiten von Biologie und Informatik genutzt werden. Der verfolgte Ansatz ist dabei datengesteuert und im Mittelpunkt bei der Erforschung und Bekämpfung von Krebs steht das Machine Learning. Als Fundament dienen biologische Daten, welche bereits vorhanden sind und diese sollen dann mit der Hilfe von Analyse-Tools dafür sorgen, dass Mediziner und Forscher Krebs mehr verstehen und somit auch besser behandeln können.

Laut Experten stehen das Computerwesen und die Biologie mehr in Verbindung als allgemein angenommen wird. Beide Sparten sollen auf fundamentaler Ebene äußerst ausgeprägt miteinander verknüpft sein. So kann beispielsweise Machine Learning dabei Hilfreich sein, das Daten von Krebspatienten und potenziellen genauer und schneller analysiert werden können. Dies hätte den bedeutenden Vorteil, dass die Diagnose, und die Wahl der passenden Therapie exakt bestimmt werden kann. Aber nicht nur Microsoft beschäftigt sich mit Machine Learning, denn auch andere Forschungsteams und Unternehmen greifen auf diese Methode zum gleichen Zweck zurück.

Machine Learning in der Radiologie
Wird das Machine Learning in Kombination mit dem Bilderkennungsverfahren genutzt, kann so auch im Bereich der Radiologie geholfen werden. Die Entstehung von einem Tumor bei Krebs kann so im Detail ganz genau nachvollzogen werden. Ein Team von Wissenschaftler arbeitet an der Entwicklung eines Systems, welches einen 3D Scan Pixel für Pixel genau analysieren kann. Radiologen haben so die Möglichkeit exakt nach zu verfolgen, ob der Tumor seine Form verändert hat, geschrumpft oder gewachsen ist.

Experten sind sich sicher, dass die Art und Weise wie Computer programmiert werden können auch in der Biologie anzuwenden ist. Es können optimierte Therapien gefunden werden und auch noch zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten. Gearbeitet wird an einem sogenannten molekularen Computer, welcher in Zellen eingepflanzt werden soll, um im Körper etwaige Krankheiten aufzuspüren. Kommt es durch den Sensor z.B. zum Auffinden von Krebs, dann würde von diesem eine körpereigene Abwehrreaktion aktiviert werden. Auch auf die klassische Datenverarbeitung bei biologischen und medizinischen Anwendungen könnte dies von den Forschern übertragen werden. Der Körper würde somit programmiert und kann Erkrankungen dann bekämpfen.

Schon in fünf bis zehn Jahren möglich
Zwar befindet sich diese Forschung noch in der Anfangsphase, allerdings glauben Experten, dass es vielleicht bereits in fünf bis zehn Jahren der Fall sein könnte, dass intelligente molekulare Systeme in den menschlichen Körper verpflanzt werden können, um dann dort Erkrankungen zu bekämpfen. Im Moment lassen sich diese mikroskopisch kleinen Roboter nur erschwert steuern, weil diese sich in dem Magnetfeld stets parallel bewegen. Von den Robotern soll bei Erfolg, ein radioaktives Medikament unmittelbar zum Krebs bzw. zu dem Tumor ausgesandt werden. Durch diese Methode würde das umliegende gesunde Gewebe entscheidend weniger in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch die Nebenwirkungen sollen so wesentlich weniger ausgeprägt sein.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*