Muss es immer Windows sein? Hier ein paar Alternativen!

Künstlerische Darstellung Windows PC
Künstlerische Darstellung Windows PC

Manche Windows User haben mittlerweile genug und möchten Ihre Fenster für immer schließen.

Zu oft nervt es mit ständigen Updates und Abstürzen, die sich nicht erklären lassen. Niemand wird gezwungen bei diesem Betriebssystem zu bleiben. Mittlerweile gibt es Alternativen, die sich ebenfalls sehen lassen können.

MAC – Apple lässt grüßen
Wer von Windows weg möchte, setzt häufig auf Mac. Stabiler ist dieses Betriebssystem, so sagt man es ihm nach. Falls Sie sich jedoch dafür entscheiden, benötigen Sie eine Grundausrüstung. Bekanntlich arbeitet das Betriebssystem OS nur auf Apple Geräten. Für Sie bedeutet dies eine Investition in einen neuen Computer, inklusive Tastatur, Maus etc. Sie möchten sich wirklich von Windows verabschieden, dann sollten Sie den Schritt wagen. Der Vorteil an Apple Computern ist der, dass zahlreiche bekannte Programme mittlerweile erhältlich sind. Office, Photoshop und Co gibt es allesamt auch als Apple-Version. Falls Sie auf diese Software angewiesen sind, werden Sie sich mit der Konkurrenz am wohlsten fühlen.
Sie möchten sich nicht komplett von Windows entfernen? In dem Fall wird OS auf Ihren Windows PC emuliert. Das bedeutet im Klartext. Sie holen sich im Vorfeld eine VirtualBox, installieren diese und erstellen mittels Einrichtungsassistent einen neuen virtuellen Mac. In Folge wählen Sie Mac OS X als neues Betriebssystem und ordnen diesem eine bestimmte Anzahl an RAM zu. Im nächsten Schritt wird eine virtuelle Festplatte erzeugt, hier klicken Sie auf die Vorgabe VDI-Format, 20 GB. Nun begeben Sie sich in die Einstellung der virtuellen Maschine, wo Sie bei System unter Hauptplatine EFI aktivieren. Ihr virtueller MAC PC sollte nun bereit sein.

Android auf einen Windows PC laufen lassen
Android kennen viele bereits vom Smartphone. Wer auf seinem PC nur noch Apps haben möchte, kann sich theoretisch auch Android auf den Rechner holen. In diesem Fall ist es Android X86, jene Version die für den Computer generiert wurde. Sie ist um die 350 MB groß und bietet Ihnen viele Verwendungsmöglichkeiten. Tipp: Laden Sie sich mit dem speziellen Tool Unetbootin samt Android auf einen USB-Stick, mit dem Sie die Möglichkeit haben, auf jedem Computer zu booten. Falls Sie es gleichzeitig mit Windows nutzen möchten, müssen Sie auch hier in die VirtualBox gehen und sich Android X86 darin installieren. Tipp: Falls es Ihnen bloß um die Apps geht, holen Sie sich den Blue Stacks App Player, der Ihnen eine virtuelle Oberfläche verspricht, die komplett Ihrem Smartphone ähnelnd. So ist es möglich, sämtliche Apps auch am Heimcomputer zu starten und zu benutzen.

Ubuntu von Linux als Alternative
Neben Mac ist Ubuntu ein beliebtes Betriebssystem, welches auf Linux basiert und vollkommen kostenlos zu erhalten ist. Die Linux Community wird immer größer, deswegen sind bereits schon viele Programme damit kompatible. Als vollwertiges System bietet es alles, was Sie als User benötigen. Die Umgewöhnung ist zu Anfang sicherlich etwas schwer, weil es sich eben nicht um solch eine tolle Oberfläche handelt. Zahlreiche Spielereien und Designhighlights fallen weg. Gewöhnen Sie sich langsam daran und sagen Sie Windows erst dann Lebewohl, wenn Sie den Umstieg komplett geschafft haben. Windows hat einfach seine Vorteile, wo viele neuere Betriebssysteme hinterherhinken. Allen voran die Sicherheit, die Programmvielfalt und die Nutzeroberfläche. Wenn Sie wahrlich ein Hardcore User sind, entscheiden Sie sich entweder für Windows oder Mac. Damit sollten Sie am besten klar kommen.

Im Endeffekt kommt es immer darauf an, was Sie mit dem Werkzeug anstellen. Als Computerliebhaber und jener, der gerne erforscht ist Linux ideal. Wer eine einfache Oberfläche sucht, die sich in der Regel von selbst erklärt, wird mit einem Apple Computer am besten bedient. Bei Linux sind User so frei, dass diese das komplette System mit installieren und verändern dürfen, doch hierfür muss Wissen vorhanden sein. Es kommt also darauf an, was Sie benötigen und was Sie mit dem Betriebssystem vorhaben. Entwickler sind bei Linux gut aufgehoben, Anwender bei OS und Windows. Und hier scheiden sich die Geister.