Neue Analysen: Der Mond könnte älter sein als gedacht.

Ein Bild von unserem Mond.

Ist der Mond älter als gedacht?

Der Mond wird von und Menschen bereits seit Jahrhunderten erforscht und doch gibt es für die Wissenschaft noch zahlreiche ungeklärte Rätsel, die aufgeklärt werden müssen. Zudem kommen die Forscher während ihrer Untersuchungen immer wieder zu anderen Ergebnissen. Geht es um die Frage, wie alt der Mond tatsächlich ist, ging man bisher davon aus, dass er vor 4,47 Milliarden Jahren entstanden ist. Nun haben neue Analysen von Apollo-Proben allerdings auf eine deutlich frühere Entstehung hingewiesen.

Wann ist der Mond entstanden?

Möglicherweise ist unser Erdtrabant älter als bisher angenommen. Der Mond entstand bekannterweise einst durch einer kosmischen Katastrophe: Die junge Erde kollidierte mit einem Protoplaneten, der etwa die Größe des Planeten Mars hatte. Es blieb eine glühende Erde zurück sowie ein sie umkreisender Trümmerring. Aus diesem formte sich schließlich unser Erdtrabant. Gängigen Annahmen nach soll der Mond zunächst von Magma bedeckt gewesen sein, was im Laufe der Zeit allmählich erkaltete.

Aber wann genau geschah die katastrophale Kollision? Forscher sind sich bisher darüber noch nicht so ganz einig, denn bisher nahm ein Großteil der Wissenschaftler an, die Mondentstehung läge knapp 4,5 Milliarden Jahre zurück. Jüngere Studien berichten hingegen von Indizien, die für ein Alter von 4,4 Milliarden Jahre sprechen. Die Datierungen beruhen in beiden Fällen auf der isotopischen und chemischen Zusammensetzung von Mondgesteinsproben, die von den Astronauten der Apollo vor 50 Jahren mit zu uns auf die Erde gebracht wurden.

Wolfram-Überschuss gibt Rätsel auf

Maxwell Thiemens von der Universität Köln hat nun gemeinsam mit seinem Forscherteam einen Teil der Gesteinsproben erneut untersucht. Ihre Datierung beruht auf dem Verhältnis von Wolfram-182 zu dem radioaktiven Isotop Hafnium-182. Forscher konnten schon vor vielen Jahren feststellen, dass manche Mondbasalte im Vergleich zur Erde einen größeren Wolfram-Anteil aufweisen.

Dieser Überschuss wurde in früheren Untersuchen damit erklärt, dass der Mond damals wegen der geringeren Größe weniger von Meteoriten getroffen wurde, als die Erde. Die Meteoriten, die auf die Erde einschlugen, wiesen einen eher geringen Wolfram-Anteil auf, sodass sich das Element-Verhältnis stärker änderte, als beim Mond. Glaubt man hingegen einer anderen Theorie, ist der hohe Wolframgehalt ein Indiz dafür, dass die Gesteine zu einer Zeit entstanden sind, als noch viel Hanfium vorhanden war, was letzten Endes zu Wolfram zerfallen konnte.

Tests mit Modellsimulationen und Isotopenanalysen

Thiemens und sein Team haben nun überprüft, welche der Theorien eher stimmen könnten. Dafür wurden unterschiedliche Mondgesteins-Proben analysiert, wobei sie in erster Linie das Verhältnis von Uran zu Wolfram sowie von Hafnium zu Wolfram untersuchten. Dabei konnten die kombinierten Isotopenanteile bestätigen, dass insbesondere die lunaren Basalte des Mondes einen höheren Wolfram-Anteil aufweisen als irdische Mantelgesteine.

Die Wissenschaftler ermittelten mithilfe eines Modells dann, inwiefern die Isotopenverhältnisse durch ein junges Alter des Mondes erklärt werden können oder doch eher durch Meteoriteneinschläge. Sie simulierten ein Szenario, in dem der Mond erst später und unter starkem Meteoritenbombardement entstand. Darüber hinaus wurden noch zwei weitere Varianten einer frühen Mondbildung getestet.

Warum könnte der Mond älter sein als gedacht?

Die Forscher kommen nach der Auswertung sämtlicher Ergebnisse zu einem klaren Schluss: Bereits 40 bis 60 Millionen Jahre nachdem das Sonnensystem sich bildete, muss sich die lunare Differenzierung ereignet haben. Bisherigen Annahmen zufolge entstand unser Sonnensystem vor rund 4,56 Milliarden Jahren. Der Mond muss dementsprechend vor rund 4,51 Milliarden Jahre entstanden sein und nicht wie bisher angenommen vor 4,36 oder 4,4 Milliarden Jahren.

Auch wenn diese Tatsache zunächst für Außenstehende ähnlich klingen mag, so sind diese Unterschiede für einen Geowissenschaftler dennoch äußerst markant, denn dies verändert auch Modelle zur Entstehung unserer Erde.

Bestseller Nr. 1
15cm LED Mond Lampe mit Fernbedienung Farbige Dekoleuchte 3D Mond Kunst LED RGB...
  • Diese mehrfarbige Mondlampe ist mit 3D-Drucktechnologie. Sie zeigt Ihnen eine wahre Mondlandschaft
  • 2 Möglichkeiten zum Schalten oder Farbwechseln: Schlagschalter-Sensor in der Mondlampe + Fernbedienung
Bestseller Nr. 2
Aufbruch zum Mond
  • Universal Pictures (08.03.2019)
  • Prime Video, Freigegeben ab 12 Jahren
AngebotBestseller Nr. 3
Albrillo LED Mond Lampe - 10cm 3D Mondlicht mit Touch Sensor, 3 Farbe Auswählbar und...
  • 3D gedrucktes Design: Durch fortschrittlichste 3D Drucktechnologie und astronomische Daten wird die Mond Lampe hergestellt. Eine 12.5um Oberflächengenauigkeit zeigt die wahre Erscheinung der Kratern und Bergen.
  • Touch Sensor und 3 Farbe auswählbar: Diese Mondlampe bietet 3 Lichtfarben, Warmweiß, Gelb, Neutralweiß. Mit dem Berührungsschalter können Sie auch die Helligkeit des Nachtlichts in Sekunden ändern.
AngebotBestseller Nr. 4
Größer! 15cm Mond Lampe Nachtlampe 3D Mond Lampe Mondlicht ALED LIGHT 5.9 Zoll...
  • 1. 3D gedrucktes Design: Verwenden Sie die fortschrittlichste 3D-Drucktechnologie und astronomische Daten, um eine Textur zu erstellen, die dem echten Mond sehr ähnlich ist. Bringe einen faszinierenden Mond zu dir.
  • 2. Tap Kontrolle und 3 Farbe auswählbar: Wir bereiten 3 Mood-Enhancing Farbe für Sie vor einschließlich: Gelb; warmweiß; kaltes Weiß, justieren Sie die Farbe einfach, tippen Sie einfach auf die Stelle des Lichtes, selbe für an / aus.