Roboter-Staubsauger mit intelligenter Raumerkennung helfen beim Hausputz.

Ein Saug-Roboter von iRobot.
Ein Saug-Roboter von iRobot.

Staubsaugen und andere lästige Reinigungsaufgaben werden im Haushalt bald der Vergangenheit angehören.

Zum Glück übernehmen intelligente Staubsauger bereits heute viele Aufgaben und werden zunehmend erschwinglicher. Durch innovative Raumerkennungs-Algorithmen erreicht das Gerät selbst schwer zugängliche Stellen. Mithilfe einer Zeitschaltuhr saugt der Roboter auch während Ihrer Abwesenheit die gewünschten Flächen.

Roboter-Staubsauger verändern unsere Putzgewohnheiten
Die meisten Menschen sind sich darüber einig, dass alltägliches Staubsaugen eine lästige Pflicht ist. Doch es gibt Hoffnung: Roboter-Staubsauger bieten die Möglichkeit, sich um diese Aufgabe zu kümmern. Sie patrouillieren im Haus und machen sich auf die Jagd nach Staub- und Schmutzpartikeln. Die ständig verbesserten Funktionen der Staubsaugroboter signalisieren den Beginn einer Hausputz-Revolution. Während alle Geräte die gleichen Grundfunktionen besitzen, variiert bei Preisen von 100 bis 1000 Euro der Funktionsumfang zwischen den verschiedenen Modellen stark. Von der Entfernung von Tierhaaren über Allergie-Funktionen bis hin zur Sprachsteuerung bieten die automatischen Bodenreinigungs-Assistenten jede Menge Möglichkeiten. Für Käufer geht es also auch darum, den Robotersauger zu finden, der seinen individuellen Bedürfnissen am besten entspricht.

Automatisches Staubsaugen wie von Geisterhand
Moderne Roboter-Staubsauger verrichten ihre Arbeit relativ leise, so dass sich Nachbarn nicht durch laut vernehmliche Geräusche gestört fühlen. Die seitlich angebrachten Bürsten sorgen dafür, dass selbst die kleinsten Ecken vom Schmutz befreit werden. Durch seine flache Bauweise gelangt das Gerät auch unter viele Möbel. Bei etwas besseren Modellen besteht die Möglichkeit, den kleinen Haushaltshelfer so zu programmieren, dass er vorher festgelegte Bereiche erkennt und diese säubert. Meistens wird der Sauger mittels einer Fernbedienung gestartet. Beim Betrieb des Geräts müssen Sie nicht einmal zuhause sein. Eine Zeitschaltuhr kümmert sich um den rechtzeitigen Arbeitsbeginn. Manche der kleinen intelligenten Helferlein sind auch per Internet erreichbar.

Wie die Saugroboter durch die Wohnung navigieren
Kratzer oder Beschädigungen an Möbeln sind von den Roboter-Staubsaugern nicht zu befürchten. Wer Sorge um seine schicken Bauernschränke hat, kann sicher sein, dass die Geräte die Räume mit Infrarot- oder Ultraschallsensoren abtasten. Dabei werden selbst Blumenvasen aus Glas erkannt und geschickt umgangen. Mit seiner integrierten Lernfunktion merkt sich das Gerät nicht nur die Position von Gegenständen und Treppen sondern sorgt auch dafür, dass der Sauger nicht die Treppe herunterfällt. In seinem elektronischen Speicher entsteht eine virtuelle Karte des Raumes, auf die der Roboter-Staubsauger bei jedem Einsatz zurückgreift. Auf diese Weise bekommt der Roboter ein Bild von seiner Umgebung und kann feststellen, in welchem Raum er sich gerade befindet und welche Räume noch bearbeitet werden müssen. Dadurch reduziert sich das Risiko eines Zusammenstoßes mit stationären Gegenständen erheblich. Selbst bei Dunkelheit ist die Navigation des selbstfahrenden Saugers kein Problem. Nach getaner Arbeit kehrt der Roboter automatisch wieder zu seiner Ladestation zurück.

Hindernisse werden meistens ohne Probleme bewältigt
Es ist kein Geheimnis, dass Saugroboter ihre Arbeit am besten auf großen Flächen verrichten. Wer einen Hund oder eine Katze besitzt wird sich freuen, dass es Geräte gibt, die auf die Beseitigung von Tierhaare spezialisiert sind. Die automatischen Saugroboter zeichnen sich durch eine Reihe praktischer Funktionen aus, die einem Anwender den Hausputz stark erleichtern. Kein Wunder, dass mittlerweile Roboter-Staubsauger auch in privaten Haushalten recht oft vertreten sind. Die meisten Geräte sind in der Lage, Hindernisse zu erkennen und autonom zu umgehen. Haben sich die kleinen Helfer einmal festgefahren, kann sich das Gerät durch Drehen oder Rückwärts-fahren oft selbst befreien. Für den Fall, dass der Roboter unter einem Möbelstück festhängt, versucht er durch gezielte Bewegungen wieder frei zu kommen. Lediglich bei schwer erreichbaren Stellen wie hinter Gardinen oder unter manchen Einrichtungsgegenständen müssen die meisten Geräte kapitulieren. Auch wer im inneren seines Autos saugen möchte, für den ist der Roboter-Staubsauger nicht das richtige Werkzeug. Saugen erledigt ein solcher Roboter von alleine, dass Entleeren des Staubbehälters muss bei einem Roboter-Staubsauger immer noch per Hand vorgenommen werden.