Schule im digitalen Zeitalter!

Bild von einem normalen Klassenzimmer.
Bild von einem normalen Klassenzimmer.

Warum ein Tablet überfällig ist.

Die Lane Tech Collage Pep Highschool steht in der Stadt Chicago und wurde dank Apple zu einem besonderen Ort. Mit der Vorstellung eines neuen Tablets für den Bereich Bildung, setzt Apple nicht nur Akzente, sondern gibt Anlass eine Schule neu zu strukturieren. Auch Microsoft und Google bieten digitale Features für Schulen an. Das Bildungsministerium sollte die Zeichen erkennen und reagieren.

Leichter Schulranzen entlastet Schüler und Lehrer
Für die Hersteller von Schultornistern ist der digitale Schritt einer Schule vermutlich ein entscheidender Faktor, sich gegen dieses Format zu wehren. Noch immer gelten gedruckte Bücher und Hefte in Papierformat als geeignetes Unterrichtsmaterial. Und im Biologieunterricht werden noch immer richtige Frösche seziert. Dieser Umstand zeigt, dass das hiesige Bildungsministerium den Wandel noch immer nicht realisiert hat, was sich unter anderem im mangelnden Ausbau der Glasfaserleitungen zeigt. Aber Schule benötigt keine Lobbyisten von Unternehmenszweigen, sondern ein logisches Verständnis für die Herausforderungen des Bildungszeitalters.

Es darf somit keine Rolle spielen, ob Hersteller von Schulmappen um ihre Gewinne fürchten, wenn sie nicht bereit sind, mit der Zeit neue Lernmaterialien zu entwickeln. Bücher lassen sich digitalisieren, sind dadurch rund um die Uhr abrufbar und Kinder können das Englischbuch nicht mehr zu Hause vergessen, weil der Lehrer es zur Not an die Tafel projizieren kann.

Lehrkräfte müssen keine Hefte zur Korrektur einsammeln, diese einmal durch das Schulgebäude schleppen, um sie nach Dienstschluss mit nach Hause zu nehmen. Der Zeitaufwand, der durch dieses Prozedere entsteht, ist in einer Welt, in der die Gesellschaft zum schnellen Handeln aufgefordert wird, nicht mehr gerechtfertigt. Natürlich ist eine Oase der Ruhe wichtig, auch um gewisse Abläufe zu entschleunigen. Aber muss deshalb ein Kind mit einem schweren Schulranzen teils mehrere Kilometer zu Fuß zurücklegen?

Eltern begründen die Verweigerung zur digitalen Schule häufig ebenso wie viele Lehrkräfte mit einer ganz banalen Aussage: Kinder lernen bei Tablet-Nutzung keine gescheite Handschrift mehr. Diese Aussage dürfte mit dem neuen iPad endgültig hinfällig sein. Denn im Gegensatz zur Konkurrenz setzt der Hersteller künftig nicht nur bei seinen Premiumprodukten auf den Apple Pencil, sondern bietet für das neue Bildungs-Tablet denselben Komfort. Alle Programme sind mit der Vorstellung des neuen iPads an die Anwendung des Apple Pencil angepasst.

Es mag sein, dass die Motorik sich ein klein wenig verändert, wenn Kinder künftig handschriftlich auf einem Tablet schreiben und nicht mehr auf einem Blatt Papier. Aber das hat sie auch, seit wir Menschen nicht mehr mit Steinen in Höhlen kritzeln. Entlasten Sie Ihr Kind und reduzieren ganz nebenbei das Fällen von Bäumen zur Herstellung von Papier, sodass sich die Papier-Hersteller rein auf das Papier-Recycling konzentrieren können.

Nutzen von Tablet muss endlich Schule machen
Es geht nicht allein um eine Reduktion des Gewichts oder dem Fällen von Bäumen, sondern um das Schließen einer Bildungslücke. Wie viele Eltern und Lehrer fühlen sich zu alt für das Erlernen der digitalen Programme? Bildung endet nicht mit dem Abitur oder dem Doktortitel, sondern ist ein wichtiges Gut bis ins hohe Alter. Dazu braucht es mutige Lehrkräfte, die das digitale Klassenzimmer bewusst anstreben. Als Lehrer, aber auch als Eltern, müssen Sie aufeinander zugehen und miteinander kommunizieren, damit ein digitales Klassenzimmer entstehen kann.

Kinder nutzen ihr Smartphone mehrere Stunden am Tag und sind in der Lage viele Strategien durch Spiele zu entwickeln und lösen. Aber ein digitales Endgerät, wie dieses, kann nun mal sehr viel mehr. Rund eine halbe Millionen Apps in allen verfügbaren Stores stehen zur digitalen Bildung zur Verfügung. Es ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Sie die Schule auf den Nutzen eines digitalen Klassenzimmers hinweisen und die Entwicklung zugunsten der Schüler vorantreiben.