Sind Therapiehunde in Kindergärten von Vorteil?

Bild von einem Therapiehund im Kindergarten.

Therapiehunde in Kindergärten.

Häufig steht das Thema im Raum, ob ein Therapiehund in Kindergärten sinnvoll ist. Um dies durchzusetzen werden eine Menge Anforderungen an Tier und Halter gestellt. Zum einen muss der Hund mit seinem Halter eine Ausbildung zum Therapiehund absolvieren. Diese ist nicht nur langwierig, sondern auch eine Frage des Geldes. Zudem müssen das zuständige Jugend- und Veterinäramt zustimmen, auch die Unfallversicherung, die Gemeinde, die Versicherung des Hundes, Kollegen und Eltern müssen hierbei Ihr OK geben.

Wichtig ist zu beachten, dass der Therapiehund nicht in Gruppenräume kommen darf, da so Allergiker geschützt werden können und es den Kindern frei steht, ob sie den Hund in der Nähe haben möchten oder nicht.

Ein Therapiehund wirkt Wunder.

Hierbei spielt es keine Rolle, welches Alter die Menschen um diesen herum haben. Die Aufgabe des Tieres ist es, für das Wohlbefinden der Kinder zu sorgen und diesen zusätzlich ein Gefühl von Liebe und Nähe zu vermitteln. Kinder die bereits im frühen Alter Kontakt zu einem Therapiehund haben, können häufig Ängste überwinden und entwickeln mehr Selbstvertrauen.

Durch Spiele, welche für die Kinder und den Therapiehund sehr unterhaltsam sind, werden Tier und Mensch einander näher gebracht. Die Kinder haben jederzeit die Möglichkeit den Hund zu streicheln und mit diesem Zeit zu verbringen. Die ist vor allem auch für Kinder schön, welche weniger Freunde haben oder Zuwendung vermissen. Ein Therapiehund verteilt bedingungslose Liebe und vermittelt den Kindern das Gefühl von grenzenloser Freude. Durch die Freude über den Hund entstehen zudem häufig neue Freundschaften zwischen Kindergartenkindern.

Welche Eigenschaften sollte ein Therapiehund für Kinder mit sich bringen?

Bevor ein Hund angeschafft wird, welcher dann ausgebildet werden soll, ist es wichtig, dass einige Punkte geklärt werden. So spielt das Alter beispielsweise eine Rolle. Ideal ist es, wenn das Tier im Welpen Alter ist, da dieses so spielerisch in die bevorstehenden Aufgaben hineinwachsen kann, was sich sehr positiv auf die Belastbarkeit auswirkt. Auch in stressigen Situationen kann der Therapiehund dann ruhig bleiben, da dieser es nicht anders gewohnt ist. Natürlich spricht auch nichts dagegen einen älteren Hund auszubilden. Da dieser jedoch eine Vorgeschichte hat, kann sich dies negativ auf die Belastbarkeit auswirken, da er vielleicht in einigen Situationen ängstlich oder gestresst reagiert.

Eine weitere Frage, die sich häufig stellt, ist die Wahl der Rasse. Diese Frage kann nur von dem Halter beantwortet werden. Wichtig ist es, dass eine starke Bindung zwischen Mensch und Tier zustande kommt. Hier eignen sich Familienhunde wie Golden Retriever oder Labradore sehr gut. Das ruhige Gemüt der Tiere hilft im Therapiebereich ungemein. Zudem sind die beiden Rassen besonders kinderlieb und auf Menschen bezogen.

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