Survival, so überleben Sie in der Wildnis!

Bild von einem Survival Camp im Wald.
Bild von einem Survival Camp im Wald.

Die größten Gefahren, die Ihnen auf einer Survival-Tour begegnen werden, sind vor allem Durst und Hunger.

Aber auch die Gezeiten stellen oftmals ein großes Problem dar. Für Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung, aber auch für warme Kleidung sollte gesorgt sein. Zudem sollten einige wenige Vorkehrungen getroffen werden, die vor allem Nachts vor Kälte schützen.

Nahrungsmittel in der Wildnis beschaffen

Wenn Sie sich bereits etwas mit der Natur auskennen, wird Ihnen die Nahrungssuche besonders im Herbst nur wenig Probleme machen. Zur Sicherheit ist es manchmal jedoch sinnvoll, etwas Notnahrung wie Nüsse oder getrocknete Früchte während einer Survival-Tour bei sich zu tragen.

In Mitteleuropa gibt es etwa 1.800 Wildpflanzen, die problemlos verzehrt werden können. Ein Bestimmungsbuch hilft hierbei oftmals ungemein. Auch der Besuch eines Grundlagenkurses vor der Survival-Tour oder eines speziellen Survival-Trainings ist oftmals anzuraten, da Sie dort viele heimische essbare Pflanzen, Früchte und Wurzeln kennen lernen werden.

Besonders wichtig bei der Nahrungssuche ist, dass Sie nur die Pflanzen verzehren, die Sie eindeutig zuordnen können und bei denen Sie sicher sagen können, dass die Pflanze zu 100 % essbar ist.

Das Wasser am besten immer erst filtern und abkochen

Das Wasser aus der Wildnis kann durchaus zu Durchfall oder Erbrechen führen. Deshalb ist es besonders wichtig zu wissen, wo Sie sauberes Wasser finden und welche Möglichkeiten Sie haben, das Wasser trinkbar zu machen. Sauberes Wasser findet sich ausschließlich als frisches Quellwasser. Aber auch hier ist es nützlich, das Wasser zunächst zu filtern, um alle Eventualitäten ausschließen zu können.

Die einfachste Möglichkeit Wasser zu entkeimen ist, dieses abzukochen. Dabei werden jedoch weder Schwebstoffe noch Chemikalien entfernt. Damit Bakterien, Mehrzeller und Viren abgetötet werden, sollte das Wasser mindestens zehn Minuten sprudelnd aufgekocht werden.

Wasserfilter stellen ebenfalls eine wirksame Möglichkeit dar, Wasser trinkbar zu machen. Den Filter können Sie sowohl in einem Fachgeschäft kaufen, als auch in der Wildnis selber bauen. Dabei sollten Sie allerdings besonders darauf achten, sich an seriöse Anleitungen zu halten.

Nicht nur die Überdachung ist maßgebend für einen angenehmen Schlaf

Wenn es eine Ihrer ersten Survival-Touren ist, könnte es für Sie sinnvoll sein, ein Tarp oder eine Plane, die sich wie ein Tarp aufspannen lässt, bei sich zu tragen. Hilfreich kann es zudem sein, wenn Sie sich vor Ihrem Survival-Experiment mit dem Bauen einer Schutzbehausung in der Wildnis vertraut machen.

Ihre neue Behausung sollten Sie, wenn es möglich ist, nicht in der Nähe von Flüssen, Bächen oder Seen aufschlagen. Dort herrscht meist eine hohe Luftfeuchtigkeit, die vor allem im Schlaf nicht unbedingt angenehm für Sie sein wird. Vor allem im Winter lässt Sie die hohe Feuchtigkeit ziemlich schnell auskühlen. Im Sommer hingegen halten sich meist viele Insekten und besonders Mücken in diesen Gebieten auf.

Schnell und unkompliziert ein Feuer machen

Damit Sie es in kühlen Nächten warm haben, Wasser abkochen und Essen zubereiten können, ist ein Feuer unablässlich. Machen Sie eine Ihrer ersten Survival-Touren, kann es nicht schaden, ein Feuerzeug, Streichhölzer oder Funkenschläger bei sich zu tragen. Zur Not können Sie aber auch mit dem sogenannten Feuerbohren ein Feuer entfachen. Dafür benötigen Sie lediglich ein Messer und eine Schnur.

Wenn Sie ein Feuer aufbauen, achten Sie besonders darauf, dass Sie zunächst sehr feines Material wie trockene Gräser oder Birkenrinde zum Anfeuern verwenden. Ist dies erledigt, können Sie zu immer größerem brennbarem Material greifen. Denken Sie immer daran, das Feuer vor dem Verlassen Ihres Lagerplatzes gut zu löschen.

Werkzeuge und Utensilien, die Sie unbedingt bei sich haben sollten

-Wasserfilter/Kochtopf
-Wasserflasche
-Notnahrung für alle Fälle
-Bestimmungsbuch für Pflanzen
-stabiles Messer
-Tarp oder Plane
-Feuerzeug/Streichhölzer

Eine Suvival-Tour sollte gut geplant sein

Wichtig ist, dass Sie wissen, wohin Sie sich begeben. Um eine geplante Survival-Tour erfolgreich zu meistern sind bestimmte Utensilien unablässlich. Wer spontan in eine Zwangslage gerät, in der das Überleben in der Wildnis ein Rolle spielt, kann sich oftmals aber auch mit Rohstoffen aus der Natur behelfen.

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